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Die ersten km – 19.10.2021

  • Autorenbild: Alissa
    Alissa
  • 23. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die ersten 300km und die erste Passüberquerung sind gemacht. Die vergangenen vier Tage waren so unterschiedlich, vielseitig und von wunderschöner Natur begleitet. Gestartet am Bodensee bei besten Wetter mit Mama und Verwöhnprogramm.

Der zweite Tag folgte dem Rhein entlang. So bin ich vom Nebel am Bodensee in die warme Sonne den Bergen entgegen geradelt. Der Rhein sieht hier ganz anders aus, richtig wild, frisch und malerisch. Konnte mich nicht von der Bergkulisse und den Fluss satt sehen. Das einzig störende an der Tour ist die Autobahn. Die ist einfach nur laut, mit der richtigen Musik auf den Ohren kann man das nervige Geräusch ganz gut Unterdrücken. Nach 2/3 der Fahrt hat mich ein netter älterer Herr begleitet. Der Gute kannte die Schleichwege, um dem Verkehr aus dem Weg zu gehen und weiterhin in der Sonne radeln zu können. Richtig genial. Und zum Abschluss hat er mich noch auf ein Wasser, einen schweizer Wein und einem Apfelkuchen eingeladen und dabei mir seine Leidenschaft zu Oldtimer erzählt. Ein richtig schöner Auftakt. Die letzten Meter zum Campingplatz gingen dann auch ganz wie von selbst. Das Abendessen musste ich auch nicht allein verbringen, eine nette Familie aus Osnabrück hat mir gesellschaft 

 geleistet. 

Der dritte Tag führte tiefer in die Berge hinein und war damit auch gut anstrengend. Die Landschaft war richtig abwechslungsreich, von tiefen Schluchten, über weite Täler, von Berg auf und wieder Berg ab war alles dabei. Die Dörfer sahen zum Teil so aus als ob dort die Zeit vor 30 Jahren stehen geblieben ist. Die letzten 30 km wurde ich von einem Bikepacker aus Frankreich begleitet. War richtig cool jemanden zu treffen der schon länger unterwegs ist und man konnte gemeinsam bei den Höhenmetern leiden. 

Den Pass durfte ich jedoch allein angehn. Hab mir davor aber noch ein guten Burger und ein gescheites Bett gegönnt, denn für die nächsten 20 km heißt es bergauf bergauf. Aber was für ein Gefühl wenn man es geschafft hat und oben aufm dem Pass ist :-) richtig genial und zu dem wird man mit einer gigantischen herbstlichen Bergkulisse verwöhnt! Und wie verrückt wie sind die Gegenden vor und hinter so einem Pass ändert, man kommt in einer ganz anderen Welt raus als in der man losgefahren ist. 

Die bisherigen Begegnungen und Natur machen so viel Lust auf mehr.

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