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¡Hola Chile! - 18.01.2022

  • Autorenbild: Alissa
    Alissa
  • 23. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Seit Sonntag (15.01.) bin ich in Chile und wie immer bin ich richtig gut vorbereitet hier her gekommen. Nicht. 

Der erste Eindruck von Chile ist sehr positiv, überraschend geordnet, sauber und ruhig. Alle halten sich an die Verkehrsregeln und sind sehr strikt mit den Covid Maßnahmen. Den Menschen denen ich bisher begegnet bin sind so herzlich, warm und freundlich. Die vom Hostel haben alles getan, damit man sich wohlfühlt, gut ankommt und unterhaltet wird. Einer hat mich dann sogar zur Metro gebracht und mit seiner Rabattkarte mein Ticket bezahlt und mir den Weg ganz oft erklärt damit ich den Bus Richtung Lonquimay auch wirklich finde. Santiago de Chile war mit dem Hostel ein super Empfang und Einstieg.

In Santiago war ich in dem großen Park parque metropolitano, der sich auf einem Berg mitten in Santiago erstreckt. Dort habe ich das typische Erfrischungsgetränk mote con huesillo getrunken. Das besteht aus Zimt, Zucker, Weizengraupen und getrockneten Pfirsichen. Habe so ein Getränk bisher noch nicht gekannt, ist wirklich gut süß, aber muss man wenn man in Santiago ist unbedingt ausprobieren. In dem Park hat man einen super Ausblick über die Stadt und die Gegend mit den angrenzenden Bergen. Habe mir allerdings einen so heftigen Sonnenbrand bei dem Spaziergang geholt. Morgens war es recht kühl und regnerisch, mittags kam dann allerdings die Sonne raus und die hab ich durch den Wind und Höhe nicht so bemerkt. Nunja jetzt leuchte ich wie Rudolf mit meinem Gesicht.

Bei dem Busterminal hat man aber doch noch das erwartete südländliche Chaos angetroffen. Man bekommt nur gesagt wo der Bus in etwa ankommt und dann warten dort zur gleichen Zeit viele viele Menschen und keiner hat einen Plan wohin mit sich. Und natürlich kann keiner englisch. Komm dann ein Bus an beginnt das Chaos so richtig und noch besser wird es wenn zur gleichen Zeit ein Bus mit Personen ankommt. Aber ich habe es geschafft, ich bin an meinem Ziel in Chile erstmal angekommen dem Refuge in der Gegend von Lonquimay.

Das Refuge steht in mitten der Natur und ist aus vielen recycelten Gegenständen aufgebaut. Hier gibt es kein Netz, kein Internet, kein TV, nur Bücher. Carlos dem das Refuge gehört baut hier ein Ort auf an dem Menschen von der Konsum- und Schnellenwelt eine Pause machen können. Es gibt keine Ablenkung. Dafür kann man dem Rauschen des Flusses und dem Singen der Vögel zuhören, Wandern und Klettern gehen oder einfach mal gemütlich ein Buch lesen. 

In dem kleinen rundem Häuschen werde ich die nächste Zeit wohnen. Es steht direkt neben dem Fluss und man kann von innen den Sternenhimmel super gut beobachten. 

Ich werde Carlos die nächste Zeit mit seinen Tieren, dem Garten und den Gästen die hin und wieder kommen unterstützen und die Gegend hier erkunden. Wenn ich ganz viel Glück habe sogar mal vom Pferderücken aus. 

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