Italien 01.01.2022
- Alissa

- 23. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Kroatien zu verlassen ist mir gar nicht so einfach gefallen. Man findet in diesem Land super tolle Spots zum Campen, die Bars, Restaurants, sowie Cafes sind mit freien WLAN ausgestattet, guter Wein, Kaffee, Essen, nette Menschen und zu der Jahreszeit sind wenig Touristen unterwegs.
An Italien musste ich mich doch erstmal wieder umgewöhnen. Auf den Straßen ist mehr Verkehr, das Land ist viel dichter besiedelt und es sind mehr Menschen unterwegs. Was natürlich sehr Vorteilhaft für Kaffeepausen ist. Die Schlafplatzsuche macht es allerdings nicht einfach. So kam es manchmal vor, dass man dachte man hat einen ruhigen Platz für die Nacht gefunden, der sich dann jedoch als Hotspot entpuppte. Und in Italien kann man gar nicht so viel Radfahren wie man gutes Essen isst.
Was ich sehr interessant finde, ist wie unterschiedlich die Regionen hier hinsichtlich der Mentalität, Landschaft und Menschen sind. Im Landesinneren wird es ländlicher, weniger besiedelt, die Menschen sind entspannter, sehr nett, freundlich, interessiert und offen. Am Meer entlang ist es sehr touristisch. Man hat bisschen das Gefühl das es hier nur ums Geld geht. Die Region von Neapel ist eine ganz eigene und verrückte Welt. Mit dem Rad wird man angeschaut als ob man von einem anderen Planeten kommt. Alles hupt, jeder fährt wie er meint, super viele Roller sind unterwegs und das verrückte daran ist, dass es funktioniert. Schade nur das die Gegend extrem vermüllt ist und überall Hundekot herumliegt, noch schlimmer als Pforzheim.
Rom dagegen ist super deutsch, jeder hält sich an die Verkehrsregeln, kaum Hupen zu hören, breite Straßen und Radwege findet man überall. Die Toskana ist voll mit Wohnmobilen, tollen Campingspots und aktuell mit recht leeren Straßen vorzufinden.
Aber egal wo man in Italien ist man bekommt immer guten Kaffee.

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