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Wie die Zeit vergeht - 29.01.2022

  • Autorenbild: Alissa
    Alissa
  • 23. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Vor zwei Wochen bin ich in Zürich in den Flieger nach Chile eingestiegen, wie schnell die Zeit vergeht. 

Die ersten zwei Wochen waren sehr ruhig. Habe mit Carlos, meinem Host, ein paar kleine Wanderungen unternommen, Brötchen gebacken, viel gelesen und einfach mal die Seele baumeln lassen und die absolute Ruhe genossen. Und trotzdem vergeht die Zeit wie im Flug. Mittlerweile liegen 4 Monate, unzählige Fahrradkilometer und Eindrücke seit meinem letzten Arbeitstag hinter mir und ich muss zugeben meine Reiselust ist nicht geringer geworden. Mir macht es unfassbar viel Spaß neues zu sehen, keinen Rhythmus oder gleichen Tagesablauf zu haben, sondern immer etwas unerwartetes zu erleben.

Bei Carlos am Refuge leben zwei Hunde, Rocco und Ayu, die sehr verschmust sind und mich oft zu meinem Spaziergang zum "Internet-Stein" begleiten. Um nämlich mit der Außenwelt kommunizieren zu können, muss man immer so 1,5 km den Berg rauf laufen um Netzempfang zu bekommen. Tut irgendwie gut nicht ständig erreichbar zu sein, sinnlos auf das Handy zu schauen oder im Internet zu surfen. So nehme ich mir endlich mal wieder die Ruhe um zu lesen oder einfach meinen Gedanken zu lauschen. Die Ruhe wird im Februar etwas weniger, denn da werden einige Gäste das Refuge besuchen und noch zwei weitere Volunteers hier wohnen. 

Es ist auch super spannend zu entdecken mit wie wenig Sachen man aus und klar kommt. Beim Leben aus Fahrradtaschen oder Backpack heraus reduziert man sich wirklich nur auf die notwendigsten Sachen und irgendwie fehlt einem nichts. Eher ist so, dass man denkt dies oder jenes hätte man nicht einpacken brauchen. Es macht richtig Spaß das Wesentliche, was man benötigt zu optimieren. Man erkennt den Wert von den Dingen die man dann dabei hat und lernt diese auch richtig zu schätzen.

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