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Zwischen Besuch, Zufall und Abschied

  • Autorenbild: Alissa
    Alissa
  • 20. März
  • 12 Min. Lesezeit

(see below for English version)


In den letzten Wochen haben sich hier auf der Reit-Safari Lodge in Namibia mehrere Welten miteinander vermischt. Mein privates Leben von zu Hause war hier, denn meine Familie kam zu Besuch. Ich durfte eine ehemalige Arbeitskollegin guiden- meine Job-Vergangenheit war auf einmal wieder ganz nah, direkt neben meinen neuen Alltag als Reit-Guide. Gleichzeitig war ich mittendrin, zwischen all dem Vertrautem und komplett Neuem. Das alles hat sich irgendwie unwirklich angefühlt, weil sich so viele verschiedene Kapitel meines Lebens überschnitten haben. Und dann kam auch schon wieder der Abschied. Genauso intensiv, wie alles zusammengekommen ist, hat es sich auch wieder gelöst. Fast gleichzeitig musste ich meine Familie verabschieden, meiner ehemaligen Arbeitskollegin und von zwei liebgewonnenen Menschen, die mit mir hier zusammen die Reit-Touren geführt haben. Zwei Menschen, die in dieser Zeit hier unglaublich wichtig für mich geworden sind. Wenn man reist und zusammenlebt, entstehen Verbindungen oft schneller und intensiver, als man es von zu Hause kennt. Zwei Menschen, die mir in dieser Zeit hier unglaublich ans Herz gewachsen sind. Wir haben viel zusammen erlebt, viel geredet, gelacht und uns gegenseitig durch die kleinen und großen Momente hier begleitet. Als sie weitergezogen sind, wurde mir nochmal bewusst, wie schnell solche Reisefreundschaften entstehen – und wie sehr sie einem fehlen können, wenn sie wieder gehen. Und wie schnell wieder neue Leute in das Leben treten und wie super cool 19-jährige sein können.



Es war ein besonderes Gefühl, meiner Familie den Ort zu zeigen, an dem ich aktuell lebe. Den Ort, an dem ich arbeite, reite und meinen Alltag verbringe. Sie kannten bisher diese Welt nur aus Fotos und aus Erzählungen und zack, sind sie selbst mittendrin. Sie haben miterlebt, wie meine Tage hier aussehen. Wie früh der Wecker klingelt, welche Routinen meinen Alltag bestimmen und wie es sich anfühlt, in dieser Landschaft unterwegs zu sein. Es tat mir unglaublich gut, sie um mich herum zu haben, mit Ihnen Zeit zu verbringen und sie etwas in mein neues Leben mitnehmen zu können. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich meine Launen genau bei den Menschen rauslasse und sichtbar werden lasse, die mir am nächsten stehen, und ich mich sicher fühle, weil ich ich sein kann, ohne mich erklären zu müssen. Ob das fair ist, ist eine andere Sache.

Eine meiner liebsten Erinnerungen aus der Zeit mit meiner Familie zusammen, ist ein Moment, den man nicht vorwegplanen kann. Wir waren zu viert auf einem Ausritt unterwegs, das erste Mal alle vier auf dem Pferd draußen im Gelände. Und dann passierte es, der Moment, den man nicht planen kann: Vor uns lag eine große, offene, grüne Fläche und plötzlich tauchte in der Ferne eine Gruppe Giraffen auf. Zu viert galoppieren wir auf dieser offenen Fläche auf die Giraffen zu, was für ein unbeschreibliches Gefühl. Als Familie zusammen durch diese Landschaft zu reiten und diesen Augenblick gemeinsam zu erleben und teilen zu dürfen, fühlt sich unglaublich besonders an. Einer dieser seltenen Momente, die sich tief einprägen – gerade weil sie so unerwartet entstehen. (Komplett komplett als Familie wäre es gewesen, wenn mein Papa-Papa auch noch dabei gewesen wäre.)

Und was ich auch sehr gefeiert habe: Zwei super coole Mädels waren zur gleichen Zeit als Gäste da und haben unsere Familie von vier auf sechs vergrößert.



Fast genauso surreal war eine andere Begegnung. Hier, mitten in Namibia, stand plötzlich eine ehemalige Arbeitskollegin vor mir. Ohne Planung, ohne dass wir voneinander wussten. Tausende Kilometer entfernt von Deutschland, und doch treffen sich unsere Wege genau hier. Es waren sehr schöne Gespräche und wundervolle Ritte. Mir tat es sehr gut noch einmal meine Geschichte aus der damaligen Arbeitszeit erzählen zu können. Wie sich diese Zeit für mich angefühlt hat, wie sehr ich innerlich gerungen habe und wie groß der Schritt für mich war, wirklich zu kündigen. Während ich davon erzählt habe, wurde mir selbst noch einmal bewusst, wie stolz und dankbar ich eigentlich auf mich sein kann. Dankbar dafür, dass ich diesen Mut aufgebracht habe und ins Ungewisse gesprungen bin, obwohl ich noch gar nicht weiß, wohin mich dieser neue Weg führen wird.



Mein Alltag hier besteht größtenteils aus meiner Arbeit als Reitguide. Es ist eine Aufgabe, die viel Verantwortung mit sich bringt – denn am Ende möchte ich immer, dass sowohl Reiter als auch Pferd sicher wieder zurückkommen. Gleichzeitig sind wir hier draußen mitten in der Natur unterwegs. Und genau das ist es ja, was diesen Ort so besonders macht: die Wildtiere, die endlose Weite und dieses Gefühl von Freiheit. Aber genau darin liegt auch das Unberechenbare. Wildtiere gehören hier ganz selbstverständlich dazu – was jeden Ritt einzigartig macht, aber eben auch immer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erfordert. Auch das Wetter spielt eine größere Rolle, als man vielleicht denkt. Je nachdem, wie viel Regen gefallen ist, verändern sich die Böden komplett. Jeder Tag draußen ist also ein Zusammenspiel aus Erfahrung, Konzentration und Vertrauen – in die Pferde, in die Situation und manchmal auch einfach ins eigene Bauchgefühl. Mit den Gästen wird es sowieso nie langweilig. Hier sitzt wirklich alles im Sattel: von Kindern bis zu Rentnern, von sehr erfahrenen Reitern bis hin zu absoluten Anfängern. Genau das macht es spannend, bringt aber auch immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Man muss das richtige Tempo finden, die passende Route wählen und immer wieder neu spüren, wie sich die Gruppe draußen entwickelt. Natürlich wiederholen sich viele Gespräche auch. Wenn ständig neue Gäste kommen, erzählt man manche Dinge immer wieder – über die Tiere, über Namibia, über das Leben hier und auch über sich selbst. Und trotzdem sind es oft genau diese Begegnungen, die besonders bleiben. Immer wieder entstehen schöne Gespräche, spannende Verbindungen und diese kleinen, unerwarteten Momente – mit den Menschen, mit den Tieren oder einfach mit der Stimmung da draußen.

Besonders schön sind die Sun-Downer-Ritte. Wir reiten zweieinhalb Stunden und enden mitten im Reservat, wo ein Jeep auf uns wartet. Gin, Tonic, Guavensaft, Wasser und Snacks stehen bereit und wir satteln die Pferde ab und lassen sie frei. Genau wir lassen sie komplett frei. Die Pferde laufen selbständig in der Nacht zum Stall, passend zum Futter am nächsten Morgen, zurück. Es ist so eine schöne Stimmung, den Sonnenuntergang und die freien Pferde (manchmal sogar noch Wildtiere) in Ruhe mit einem leckeren Getränk beobachten zu können.



Ich durfte in den letzten Wochen viele besondere Begegnungen erleben – mit Menschen und auch mit Tieren. Ich habe tolle Gäste auf den Safari-Ritten begleitet, spannende Gespräche geführt und immer wieder Momente gehabt, in denen man einfach nur staunt über das, was man gerade erleben darf. Auch wenn ich merke, dass mir die feste Struktur hier manchmal schwerfällt und ich das Gefühl habe, unter meinen Möglichkeiten zu bleiben, tut mir diese Zeit trotzdem unglaublich gut. Denn sie zeigt mir vieles über mich selbst. Ich lerne gerade sehr klar, was ich in meinem Leben brauche. Welche Arbeitsbedingungen mir guttun, welches Umfeld mir Energie gibt und wo ich mich wirklich lebendig fühle. Manchmal lernt man nicht nur durch das, was perfekt passt, sondern auch durch das, was sich nicht ganz stimmig anfühlt. Und genau das nehme ich aus dieser Zeit hier mit. Und es öffnen sich immer wieder Türen, ganz unerwartet und wunderschön, so ich es gerade erfahren darf. Und das sagt mir wieder: Vertraue in das Timing und einfach in das Leben. Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, merke ich, dass sie mich auf eine leise, aber tiefgehende Weise verändert haben. Ich habe gelernt, mir selbst ein Stück mehr zu vertrauen. Mehr darauf zu hören, wann sich etwas richtig anfühlt und wann nicht. Und ich habe gelernt, dass Begegnungen – selbst wenn sie nur kurz sind – Spuren hinterlassen können. Freude, Überraschung, Wehmut und auch ein bisschen dieses typische Reisegefühl, dass sich Dinge ständig verändern. Gerade beim Reisen entstehen so viele dieser Momente. Gespräche, Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse, die vielleicht nur für eine begrenzte Zeit Teil unseres Lebens sind und trotzdem lange nachwirken. Ich durfte hier wundervolle Menschen kennenlernen, mit Tieren arbeiten, diese unglaubliche Natur erleben und viele kleine und große Momente sammeln, die ich sicher noch lange in mir tragen werde. Und während ich das alles erlebe, merke ich immer wieder: Auch wenn ich noch nicht genau weiß, wohin mein Weg führt, bin ich gerade genau richtig dort, wo ich gerade bin, auch wenn es nicht immer einfach ist. Und dabei wird mir wieder bewusst: Ich habe ein verdammt gutes und privilegiertes Leben. Hier merkt man schnell, dass vieles von dem, was für mich zu Hause völlig selbstverständlich ist, eigentlich ein riesiger Luxus ist. Strom. Warmes (sauberes) Wasser. Internet. Hygiene. Bildung/Aufklärung. Dinge, über die ich mir in meinem früheren Alltag keine Gedanken gemacht habe, weil sie einfach immer da waren. Hier ist das anders. Strom kann ausfallen oder erst gar nicht vorhanden sein. Heißes Wasser ist nicht immer garantiert oder muss aufgekocht werden. Internet ist nicht zuverlässig und keine Selbstverstlichkeit. Noch deutlicher wird mir dieser Kontrast, wenn ich über Dinge nachdenke, die für mich ebenfalls selbstverständlich sind: eine Krankenversicherung zu haben, medizinische Versorgung zu bekommen, wenn ich sie brauche, genug Geld zu haben, um mir ein sicheres Leben leisten zu können. Ich muss mir keine Sorgen machen, ob ich morgen genug zu essen habe. Ich muss nicht überlegen, wie ich mich warm halte. Ich habe sauberes Wasser, ein Bett, medizinische Versorgung und ein Umfeld, das mich auffängt. Mein Überleben ist zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet. Und wenn ich das so klar sehe, wird mir auch bewusst, dass viele der Probleme, über die ich mir sonst so viele Gedanken mache, eigentlich Luxusprobleme sind. Gedanken darüber, welchen Weg ich einschlagen soll, welcher Job der richtige ist, wo mein Platz auf dieser Welt sein könnte. Das sind wichtige Fragen für mich – aber sie entstehen aus einer Situation heraus, in der meine Grundbedürfnisse längst gesichert sind. Ich habe den Raum, mir diese Fragen überhaupt stellen zu dürfen und zu können. Und genau dafür bin ich unglaublich dankbar. Denn am Ende geht es nicht darum, meine Gedanken oder Zweifel kleinzureden. Sie gehören zu meinem Weg. Aber es hilft mir immer wieder, einen Schritt zurückzutreten und mich daran zu erinnern, aus welcher Position heraus ich überhaupt nach meinem Platz im Leben suchen kann. Aus einer Position von Luxus und abgesichertem Leben. Und das ist alles andere als selbstverständlich.




Between Visits, Coincidence, and Goodbye


Over the past few weeks here at the riding safari lodge in Namibia, several worlds of my life have blended together. My private life from home suddenly became part of this place because my family came to visit. At the same time, I found myself guiding a former colleague—my professional past suddenly right there again, side by side with my new everyday life as a riding guide. And in the middle of it all was me, somewhere between the familiar and something completely new.

It all felt a little unreal, as if different chapters of my life were overlapping at once.

And then, just as quickly as everything came together, it all started to fall apart again. Almost at the same time, I had to say goodbye to my family, my former colleague, and two people I had grown incredibly close to—two riding guides I had been working with here. Two people who had become so important to me during this time.

When you travel and live closely with others, connections often form much faster and more intensely than they do back home. We experienced so much together, talked, laughed, and supported each other through both the small and big moments. And when they moved on, it hit me again how quickly these travel friendships are formed—and how deeply they can be missed when they’re gone.

And just as quickly, new people enter your life. Unexpectedly. And sometimes you realize how incredibly cool 19-year-olds can be.

It was such a special feeling to show my family the place where I currently live. The place where I work, ride, and spend my everyday life. Until then, they only knew this world through photos and stories—and suddenly, they were right in the middle of it.

They got to see what my days here really look like. How early my alarm goes off, what routines shape my day, and what it feels like to move through this landscape. It meant so much to have them here, to spend time together, and to let them be part of this chapter of my life.

At the same time, I noticed that I tend to show my moods most openly to the people closest to me—the ones with whom I feel safe enough to just be myself without having to explain anything. Whether that’s fair is another question.

One of my favorite memories from the time with my family is a moment you simply can’t plan. The four of us went out for a ride together—our first time all riding out in the open landscape. And then it happened: in front of us lay a wide, open green field, and suddenly, in the distance, a group of giraffes appeared.

The four of us galloped across that open space toward them—it’s hard to put that feeling into words. Riding through this landscape as a family and sharing that moment together felt incredibly special. One of those rare moments that stays with you—especially because it was so unexpected. (It would have been completely complete if my grandpa had been there too.)

And something I also really loved: two super cool girls were there as guests at the same time and basically expanded our family from four to six.

Another encounter felt just as surreal. Here, in the middle of Namibia, I suddenly found myself face to face with a former colleague. No planning, no idea we’d both be here. Thousands of kilometers away from Germany—and yet our paths crossed right here.

We had such great conversations and wonderful rides. It felt really good to talk about my past work life again—how that time felt, how much I struggled internally, and how big the step was for me to finally quit. While talking about it, I realized again how proud and grateful I can actually be. Grateful that I found the courage to take that leap into the unknown, even though I still don’t know where this path will lead me.

My everyday life here mainly consists of my work as a riding guide. It’s a job that comes with a lot of responsibility—because at the end of the day, I want both rider and horse to return safely.

At the same time, we are out here in the middle of nature. And that’s exactly what makes this place so special: the wildlife, the endless space, and this feeling of freedom. But that’s also what makes it unpredictable. Wild animals are simply part of it, which makes every ride unique—but also requires constant awareness.

The weather plays a big role too. Depending on how much rain has fallen, the ground conditions can completely change. Every day out there is a combination of experience, focus, and trust—in the horses, in the situation, and sometimes just in my own gut feeling.

And with guests, it never gets boring. You get everything here—from children to retirees, from very experienced riders to complete beginners. That’s what makes it exciting, but it also brings challenges. You have to find the right pace, choose the right route, and constantly sense how the group is feeling.

Of course, many conversations repeat themselves. With new guests arriving all the time, you end up telling certain stories again and again—about the animals, about Namibia, about life here, and about yourself. And yet, these encounters are often what make it special. Beautiful conversations, interesting people, and these small, unexpected moments—with people, with animals, or simply with the atmosphere out there.

One of my favorite experiences are the sundowner rides. We ride for about two and a half hours and end somewhere in the middle of the reserve, where a jeep is already waiting for us. Gin & tonic, guava juice, water, and snacks are prepared—and then we unsaddle the horses and let them go.

Completely free.

The horses make their own way back to the stable during the night, just in time for their feed the next morning. And we just sit there, watching the sunset, the free horses, sometimes even wildlife passing by—enjoying a drink and the quiet. It’s such a special atmosphere.

Over the past few weeks, I’ve had so many meaningful encounters—with people and with animals. I’ve guided amazing guests, had inspiring conversations, and experienced so many moments where you just stop and think: wow.

Even though I sometimes struggle with the structured routine here and feel like I’m not fully using my potential, this time is still incredibly valuable to me. Because it teaches me so much about myself.

I’m learning what I truly need. What kind of work environment suits me, what gives me energy, and where I feel most alive. And sometimes, you don’t just learn that from what feels perfectly right—but also from what doesn’t.

And that’s exactly what I’m taking with me from this time.

Again and again, new doors open—unexpectedly, quietly, and beautifully. And it reminds me to trust the timing. And to trust life.

When I look back on the past few weeks, I realize that they’ve changed me in a quiet but profound way. I’ve learned to trust myself more. To listen more closely to what feels right—and what doesn’t.

I’ve learned that encounters, even short ones, can leave a lasting impact. Joy, surprise, a bit of nostalgia—and that constant feeling of change that comes with traveling.

Because traveling creates so many of these moments. Conversations, connections, shared experiences—sometimes only for a short time, but they stay with you.

I’ve met incredible people, worked with animals, experienced this breathtaking nature, and collected so many moments I will carry with me for a long time.

And through all of this, I keep realizing: even if I don’t know exactly where my path is leading, I am exactly where I’m meant to be right now. Even if it’s not always easy.

And more than ever, I’m aware of how privileged my life is.

Things that felt completely normal back home suddenly aren’t: electricity, warm (clean) water, internet, hygiene, education. Here, power can go out—or not exist at all. Hot water isn’t guaranteed. Internet is unreliable.

And it becomes even clearer when I think about things like health insurance, access to medical care, or simply having enough money to live a safe life.

I don’t have to worry about whether I’ll have food tomorrow. I don’t have to think about how to stay warm. I have clean water, a bed, access to healthcare, and a support system. My survival is never truly at risk.

And realizing that makes me see that many of the problems I usually think about are, in fact, luxury problems. Questions like: Which path should I choose? What job is right for me? Where is my place in the world?

They are important questions—but they come from a place where my basic needs are already secured. I have the space to even ask them.

And for that, I am incredibly grateful.

Because it’s not about dismissing my thoughts or doubts. They are part of my journey. But it helps me to step back and remember from which position I am searching for my place in life.

A position of privilege and security.

And that is anything but something to take for granted.

 
 
 

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